Beurteilungen

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      Hallo zusammen,
      • wir würden uns freuen wenn die ehemaligen Patienten hier ein kleines Feedback und Tipps und Tricks für die neuen Anreisen geben würden? Wäre sicherlich hilfreich für die Neuanreisen :)
      Danke :love:
      Öffentlichkeitsarbeit und Marketing der Celenus Fachklinik Bromerhof -Administrator des Forums- :D
      Bericht über unseren 3 - wöchigen Kuraufenthalt in der Celenus Fachklinik Bromerhof:



      Meine Tochter (während der Kur 6 Jahre) und ich (25 Jahre) reisten am 29.04. diesen Jahres im Bromerhof an.

      Ich erinnere mich noch gut an diesen Tag... Ich war sehr müde von der Fahrt und hatte zusätzlich ziemlich starke Kopfschmerzen und dennoch fühlte ich mich vom ersten Augenblick an sehr wohl - was nicht zuletzt daran lag, dass wir sehr freundlich begrüßt/empfangen worden sind.
      Meiner Tochter ging es ebenso (fühlte sich wohl). Sie entdeckte nämlich als allererstes einen tollen Spielplatz (es gibt 2 Spielplätze) und aufgrund der langen Autofahrt und dem daraus resultierenden Bewegungsdrang, den sie somit hatte, kam ihr dieser Platz sehr gelegen.
      Nach der Besichtigung unseres Zimmers und den ersten Informationen, die uns eine freundliche Mitarbeiterin gab, folgte erstmal die Auspackerei. Eine ziemlich lästige Angelegenheit nach einem ziemlich langen Tag, aber die Gewissheit, dass wir erst in 3 Wochen alles wieder einpacken müssen, ließ es ganz erträglich erscheinen.
      Nachdem wir dann endlich die letzte Tasche ausgepackt hatten, gingen wir zur Aufnahmeuntersuchung, sprachen die Mahlzeiten individuell ab und nutzten im Anschluss die Gelegenheit, uns den Bromerhof einmal genauer anzuschauen.
      Wir entdeckten: ein Schwimmbad, den Waschraum (Waschmaschinen, Wäschetrockner, Bügelbrett + Bügeleisen, Getränkeautomat), einen Bastelraum, einen Indoor - Spielplatz, eine Cafeteria, eine wundervolle Landschaft uvm.
      Daraufhin gingen wir zum Abendessen. Ich muss sagen, wir hatten großen Hunger und die reichliche, abwechslungsreiche und vorallem leckere Auswahl am Buffet, die uns von nun an jeden Tag erwartete, kam uns an dieser Stelle sehr gelegen. Gleichermaßen waren wir total überfordert, weil all das, was wir essen wollten, gar nicht mit einem Mal auf unserem Teller passte. :) Zum Glück kann man mehrmals gehen, sodass auch dieses "Hindernis" natürlich kein Problem darstellte. ;)
      Als wir dann irgendwann endlich im Bett lagen, ließen wir den gesamten Tag noch einmal Revue passieren, sprachen über unsere Eindrücke und stellten dabei zunehmend fest: Hier gefällt es uns sehr! Gleich darauf folgte die Tiefschlafphase...

      Am nächsten Tag lernten wir die Jongleuren-Gruppe und die ErzieherInnen kennen. Die Gruppe, in die Leonie von da an jeden Wochentag gegangen ist. Wir, die Eltern, wurden in dem Kennenlern-Gesprächskreis über alles Wichtige informiert.
      Leonie fand schnell die erste Freundin und spielte nach dem Gespräch gleich in ihrer "neuen" Gruppe.
      Desweiteren stand an diesem Tag für mich noch das psychosoziale Aufnahmegespräch an. Ein sehr sehr angenehmes Gespräch mit einer ganz lieben/sehr herzlichen Mitarbeiterin, welches ich noch, genau wie die folgenden Gespräche, sehr gut in Erinnerung habe. Wie eben schon angedeutet, begleiteten mich zu meinen Glück, während der gesamten Kurzeit, weitere Einzelgespräche mit ihr, die für mich persönlich immer ganz ganz wichtig waren und sind. Ich muss das an dieser Stelle einfach betonen, weil es vorallem diese lieben und aufbauenden Gespräche waren, die stets positiven Einfluss auf mich genommen haben und nehmen und die in mir viele viele wertvolle Einsichten/Erkenntnisse auslösten/auslösen. Ich weiß diese Zeit, die man sich für mich genommen hat, sehr zu schätzen!!!

      Die Anreisewoche verlief wirklich angenehm und im Grunde auch ganz ruhig.
      Es folgten noch das Begrüßungs-Gespräch und die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Rundgang durch das gesamte Klinikgelände.
      Man hatte in dieser Anfangs-alles-kennenlern-Phase zusätzlich die Möglichkeit einige Anwendungen (wie z.B. Sport) schon im Rahmenprogramm ein wenig kennenzulernen. Da das Rahmenprogramm immer auf freiwilliger Basis beruht, entstand auch hier kein Gefühl des Drucks oder der Hetze.

      Die ersten Woche nutzten wir demzufolge, um schonmal die Umgebung ein bisschen zu erkunden. Wir lernten Lindau (ca. eine halbe Stunde entfernt) und Isny (ganz in der Nähe) kennen. 2 sehr schöne Städte! Ausflüge dorthin kann ich nur empfehlen!
      Außerdem gingen wir viel spazieren. Mit Blick auf die Alpen und der faszinierenden Landschaft, war auch das jedes Mal ein eindrucksvolles Erlebnis.

      In der folgenden Woche begannen nun die Anwendungen und Therapien...
      Während Leonie mit ihren Freunden in der Zirkuswelt spielte malte, bastelte, Sport machte und die ErzieherInnen viel mit den Kindern unternahmen (kegeln, Besuch auf einem Bauernhof etc.), versuchte ich, mich ein bisschen auf mich zu konzentrieren und ließ erstmal alles auf mich zukommen.
      Alle Anwendungen und Therapien, die ich dort hatte, waren abgesprochen. Ich konnte Wünsche äußern und auch immer etwas ändern lassen, wenn ich merkte: das wird mir zuviel.
      Man achtete auf unsere Bedürfnisse, wir wurden mit einbezogen. Ich hatte somit immer das Gefühl, dass man im Bromerhof gerne für uns da ist!

      Anwendungen und Therapien, die ich z.B. hatte:
      - Sport (Training A)
      - Wirbelsäulengymnastik
      - Moorpackung
      - Massagen
      - Einzelgespräche
      - Gesprächskreis für Alleinerziehende
      - Entspannung
      usw.

      Zusätzlich nutzte ich hin und wieder das Rahmenprogramm/machte das mit, was mich interessierte.
      Weiterhin gingen meine Tochter und ich oft schwimmen (jeden 2. Tag).

      Neben all den Anwendungen und den Therapien, dem Rahmenprogramm, den täglichen Spaziergängen und dem Aufenthalt im Schwimmbad, in der Cafeteria (wo es ganz leckeren Kuchen gibt) usw. machten wir auch weitere Ausflüge (mal allein, mal in Gesellschaft).
      Wir besuchten u.a. Kempten, Ravensburg, Oberstaufen, Scheidegg, ... Das waren super schöne Ausflüge!
      An der Rezeption kann man sich einen Ordner ausleihen, in dem viele Sehenswürdigkeiten dargestellt sind. Auch im Kiosk liegen Flyer zum Mitnehmen über Unternehmungsmöglichkeiten aus.

      Wir lernten im Bromerhof viele liebe Menschen kennen, mit denen wir auch heute noch in Kontakt stehen und hoffentlich bleiben werden.

      Zusammenfassend kann ich sagen, dass so eine Mutter - Kind - Kur ganz viele wertvolle Erfahrungen mitsichbringt - auch wenn z.B. eine Auseinandersetzung mit sich selbst einige Tränen auslösen kann.
      Für uns waren diese 3 Wochen im Bromerhof mit die schönsten Wochen, die wir bisher erlebt haben. Das liegt vor allen Dingen an der Herzlichkeit, mit der man uns dort immer entgegengekommen ist. Auch das wunderschöne Allgäu hat stets große Bewunderung in uns ausgelöst.

      Uns gefiel es so gut, dass wir im Dezember wieder nach Argenbühl fahren und im Bromerhof eine Woche Urlaub machen.
      Wir freuen uns schon sehr darauf!

      Abschließend möchte ich die Gelegenheit nochmals nutzen und DANKE sagen!
      Danke, für diese tolle Zeit, die uns im Bromerhof geschenkt wurde!


      Viele liebe Grüße
      Leonie und Carolin S.

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      Hallöchen
      Wir (Mein Sohn 6 jahre und meine Tochter 2 Jahre) werden vom 18.3.-8.4.15 dort sein. Es ist unsere/meine erste Kur und ich bin so gespannt. Anreisen werden wir mit dem Zug. Über 8 Std na ich hoffe da geht alles gut. Ich finde es ganz toll das du so einen ausführlichen und liebevollen Bericht geschrieben hast. Da freut man sich noch viel mehr auf die Kur. Und man hat gleich ein paar eindrücke.

      LG Daniela
      "Wenn nicht jetzt, wann dann?" - so heißt es in einem bekannten Lied von Höhner.



      Kleine Frage, riesengroße Bedeutung. Eine Frage, die es auf den Punkt bringt!

      Meine persönliche Antwort darauf hat mich ein kleines Stück nach vorn gebracht. Klein, aber mit riesengroßer Bedeutung.

      Wieso? Weshalb? Warum?

      Im Januar, als ich mich u.a. aufgrund großer stimmlicher Schwierigkeiten zur Reha befand, bekam ich einen Anruf von Tobias Smollich aus dem Bromerhof. Er sagte mir mal eben in einer ziemlich intensiven Woche, dass ich den Familienentwicklungspreis gewonnen hätte und nochmal für drei Wochen ins Allgäu kommen darf. Mein erster Gedanke, den ich zu dieser wundervollen Aussage hatte, war: Das ist ein Scherz?!?
      Erst kommt meine Stimme wieder (die mich fast ein Jahr im Stich gelassen hatte) und dann bekomme ich als Belohnung 3 Wochen Erholung im Bromerhof? "Nee!", dachte ich! - so gut kann man es doch gar nicht mit mir meinen...

      ABER, es war kein Scherz! Es war tatsächlich ein Geschenk für meine Tochter und mich! WOW! <3

      So machten wir uns voller Vorfreude, die wir nun schon (seit dem Anruf) ein paar Wochen lang jeden Tag spürten, zum 2. Mal auf den Weg in die Celenus Fachklinik Bromerhof.



      Wie es uns dort gefallen hat? Seht selbst:

      Kurtagebuch:



      Schweren Herzens fuhren wir dann, am 28.04., wieder nach Hause.
      Ich war traurig, meine Tochter ebenfalls und die Autofahrt, die einige Stunden dauerte, wurde dadurch irgendwie doppelt so lang - fühlte sich wie ein halbe Ewigkeit an.

      Zu Hause wartete nun der Alltag wieder auf uns. Unser Alltag, der für meine Tochter in einem Rhythmus stattfindet (Schule usw.) und für mich eher ein wenig komplizierter aussah.

      ...und ich wusste: "Nein! So soll es von nun an nicht mehr weiter gehen!"

      Schneller als gedacht wurde ich dann auch wieder gesund geschrieben und die Frage: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" verfolgte mich zunehmend.

      Ich schmiedete Pläne (u.a. ein Buch - Projekt mit Annina Dessauer, Leiterin der Kurberatung Deutschland.), versuchte Vorstellungen, die ich schon länger habe, weiter auszubauen, bestellte mir hilfreiche Bücher diesbezüglich und und und...
      Ich fasste zusätzlich ein Projekt in Worte, welches ich von Herzen gern verwirklichen möchte und veröffentlichte dies.

      Und wieder wusste ich: ein winzig kleiner erster Schritt, eine riesengroße Bedeutung.

      Zu verdanken habe ich diesen Mut, diesen Glaube an mich selbst, der Zeit, die ich nun zum 2. Mal im Bromerhof verbringen durfte.
      Eine Auseinandersetzung mit sich selbst bringt zwar nicht immer nur Freude, sondern oftmals auch Tränen mit sich, aber auch ein steiniger Weg wird irgendwann einmal wieder etwas ebener.

      Vorallem einer Mitarbeiterin gilt mein allergrößter Dank! Immer und immer wieder denke ich an die sehr ehrlichen und aufrichtigen Worte, die ich von ihr mit auf den Weg bekommen habe und werde nicht vergessen, wie viel Kraft mir diese Worte doch schenkten und schenken. Danke!!!

      Einige Baustellen warten noch auf mich und auch, wenn mein Weg zu meinen persönlichen Zielen dadurch natürlich noch lang ist, ist er dennoch begehbar.



      Hallo Welt - da bin ich wieder! - mit kleinen Schritten und einer riesengroßen Bedeutung!




      Viele liebe Grüße an das Team der Celenus Fachklinik Bromerhof

      Leonie und Carolin S.


      P.S. Den Ohrwurm, der mich momentan beständig verfolgt, möchte ich gern mit Ihnen/mit euch teilen. ;) Dann haben wir alle was davon! :) :) :) Bitteschön:
      Höhner - 08 Wenn nicht jetzt, wann dann (live):

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