Motivationsbericht einer ehemaligen Patientin

      Motivationsbericht einer ehemaligen Patientin

      Frau Diana H. aus einem Dorf in Rheinland-Pfalz war im Jahr 2014 in der Celenus Fachklinik Bromerhof zu einer Mutter – Kind – Kur. Nach Ihrer Kur ließ Sie uns folgenden Erfahrungsbericht zukommen. Die Klinikmitarbeiter und Verantwortlichen waren so begeistert und beschlossen diesen Artikel zu veröffentlichen und an betroffene Eltern als Motivation zu verteilen. Anton und Jakob kamen im Sommer 2010 in der 25 +5 SSW zur Welt. Jakob starb nach der Geburt, seine Lunge war nicht reif genug. Anton ging es für ein Extrem Frühchen gut. Die Zeit bis zum Kindergarten war sehr anstrengend und irgendwann war mein Akku leer. Ich habe 11 kg abgenommen und hatte kein Appetit mehr, zudem war ich sehr unsportlich. Deshalb entschloss ich mich eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen. Nach der erfolgreichen Genehmigung durch die Krankenkasse begann mein neuer Weg. Ich fuhr mit dem Ziel meinen Akku wieder aufzuladen und mir Gedanken über meine Zukunft zu machen ins wunderschöne Allgäu. Vor der Kur hatte ich Rückenprobleme, meine Hände schliefen ständig ein und von Sport wollte ich nichts wissen. Im Bromerhof angekommen begann jedoch mein Fitnessprogramm. Nach den gemeinsamen Nordic Walking Runden, die täglich stattfanden, war ich immer sehr ausgeglichen. So geschah es, dass ich immer öfter auch alleine nach meinen Gruppen- bzw. Einzelgespräche meine Stöcke schnappte und los walkte. Beim Sport und der idyllischen Landschaft konnte ich einfach ideal abschalten. Die Verspannungen im Rücken lösten sich und meine Hände schliefen nachts nicht mehr ein. Die Physiotherapie der Klinik stellte fest, dass mein linkes Bein 0,5 cm kürzer ist als das Rechte. Nach der Kur ging ich zu einem Orthopäden und anschließend ins Sanitätshaus, um mir Einlagen machen zu lassen. Diese Erfahrungen waren die Gründe, meine Einstellung zum Sport grundlegend zu ändern. Nach der Kur meldete ich mich sofort zum Hunsrück Nordic Walking Halbmarathon an. Ein Ziel für das eigene " Ich", dass mir Kraft und Motivation gab. Bei der Anmeldung musste ich meine Wunschzeit angeben. Mein Ziel war es, einfach nur anzukommen. Mein weg begann, indem ich mir zuerst anständige Stöcke, Schuhe und natürlich auch noch Sporteinlagen für die Laufschuhe besorgt habe. Ich bin dann alle zwei Tage 8 Kilometer gewalkt. Dann, zwei Wochen vor dem Marathon, bin ich die Strecke zum Ersten mal gelaufen. Nach 3 Stunden und 20 Minuten kam ich erschöpft aber glücklich am Ziel an. Beim Halbmarathon gab ich mein Bestes und schaffte die gesamte Strecke in 3 Stunden 11 Minuten. Ich war überwältig und sehr stolz auf mich und meine Leistung. Das Gefühl ist einfach wundervoll und gibt einem viel Kraft. Es war überwältigend, als mich sämtliche Zuschauer auf der Zielgeraden angefeuert haben und ich anschließend in die stolzen Gesichter meiner Familie sah. Aktuell fahre ich noch zusätzlich Mountainbike. Sport baut einen auf. Er ist Balsam für den Körper und die Seele. Vielen Dank für die schöne Kur, die bei mir einen Hebel im " Kopf" umgelegt hat, dass ich einfach mal an mich selbst denken muss.
      Öffentlichkeitsarbeit und Marketing der Celenus Fachklinik Bromerhof -Administrator des Forums- :D
      Hallo liebes Team vom Bromerhof,



      ein wirklich schöner Artikel! :)

      Ich freue mich für Diana H., dass sie offenbar den Mut fand, den Weg zu gehen, der sie wieder ein Stück weit zufriedenener/glücklicher, belastbarer/fit, freier gemacht hat.
      Ich wünsche ihr alles Gute! Sie kann sehr stolz auf sich sein!

      Danke, dass wir diese Worte hier auch lesen konnten! :) Es ist ein sehr berührender Text.

      Seinen eigenen Weg wieder zuversichtlicher gehen zu können, ist sicher der Wunsch und das Ziel jedes einzelnen hier. Jeder braucht dafür aber auch seine eigene Zeit, sein eigenes Tempo.
      Der eine geht schneller, der andere etwas langsamer. Wichtig ist letztendlich nur, wie Diana H. in ihrem Artikel schrieb: "Mein Ziel war es, einfach nur anzukommen." Wobei man nicht vergessen sollte, dass "der Weg das Ziel ist." und sowohl langsame als auch schnelle Schritte einfach dazugehören und den Weg eigentlich erst dadurch besonders macht. Man hat somit die Chance sich besser kennenzulernen und seine Stärken und Schwächen effektiv zu nutzen.

      Die MitarbeiterInnen des Bromerhof 's können aber ebenfalls sehr stolz auf sich sein - auf jeden Fall! Stolz vor allem darauf, dass sie so vielen Menschen täglich zeigen, dass es auch anders/einfacher/schöner/... sein kann und somit so vielen Mutti's und Vati's den Anstoß für eine positivere Denkweise und dem daraus resultierenden Handeln geben ( man handelt wieder achtsamer/man gibt mehr Obacht auf sich selbst :) ).
      Dabei hat man vieles natürlich besonders einzelnen Mitarbeiterinnen und der individuellen Einstellung zu gewissen Dingen zu verdanken.
      Bei mir persönlich war es, neben allen anderen engagierten, lieben MitarbeiterInnen, vor allen Dingen eine Mitarbeiterin, die mir u.a. stets gezeigt hat, dass man so viel schaffen kann, wenn man nur an sich glaubt und die mir immer wieder bewusst machte, dass ich stolz auf mich sein kann.
      Ich weiß all das sehr zu schätzen und auch, wenn ich noch nicht so weit bin, wie z.B. Diana H., waren es trotzdem genau diese Gespräche im Bromerhof, die mir immer wieder verdeutlichten und verdeutlichen: Ich schaffe das, wenn die Zeit dafür reif ist. Alles Schritt für Schritt!

      Ich bin unendlich dankbar für diese tollen, einzigartigen Gespräche!!! Ich habe dabei Dinge gelernt und begriffen, die mich mein ganzes Leben begleiten und immer positiven Einfluss auf mich haben werden. Da bin ich mir ganz sicher!


      Liebe Grüße
      Caro
    Fachklinik Bromerhof GmbH
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